Neue arbeitsmarkt-politische Konzepte

DGB-Vorschläge für eine bessere Arbeitsmarktpolitik

Die DGB Broschüre "Perspektiven eröffnen – Sozialen Aufstieg ermöglichen – Schutz stärken" nimmt einige ausgewählte “Baustellen“ der Arbeitsmarktpolitik in den Blick und zeigt auf, wo die soziale Absicherung von Arbeitslosen zu löchrig ist, mit welchen besonderen Problemlagen Ältere, Langzeitarbeitslose, Menschen mit Behinderung sowie geflüchtete Menschen konfrontiert sind, und analysiert zudem die bestehenden Schwachstellen der aktiven Arbeitsförderung. Zu all diesen Themen schlägt der DGB konkrete Lösungen vor. Ziel ist, die Arbeitsmarktpolitik am Leitbild der “Guten Arbeit“ auszurichten. Die in der Broschüre präsentierten Vorschläge zeigen, wie dieses Ziel umgesetzt werden kann.

Vorschläge für eine solidarische und investive Arbeitsmarktpolitik

In der Reihe “Forschungsförderung“ der Hans-Böckler-Stiftung ist jetzt eine aktuelle Publikation erschienen, mit der die Arbeitsmarktpolitik der vergangenen Jahre grundständig analysiert und Vorschläge für eine “solidarische und investive Arbeitsmarktpolitik“ unterbreitet werden.
Mehr Infos und Download

"Integrierter Arbeitsmarkt - Ein Weg zur Auflösung der verfestigten Langzeitarbeitslosigkeit"

Einen neuen Ansatz zur Auflösung der Langzeitarbeitslosigkeit hat die Aktion Arbeit im Bistum Trier am 9. März 2017 in der Landesvertretung Rheinland-Pfalz in Berlin vorgestellt. Ziel des Konzeptes ist es, die rund eine Million Langzeitarbeitslose, also Menschen, die länger als ein Jahr arbeitslos sind, in dauerhafte Arbeitsplätze in den 1. Arbeitsmarkt zu vermitteln.“
Eine kompakte Zusammenfassung bei O-Ton Arbeitsmarkt

Vorschläge des DLT zur Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit

In den Vorschlägen zur Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit des Deutschen Landkreistages (DLT) werden vor dem Hintergrund einer immer noch großen Zahl an langzeitarbeitslosen Menschen zentrale Forderungen im Zusammenhang mit der Weiterentwicklung des SGB II gestellt. Außerdem werden die Herausforderungen durch Zuwanderung, Internationalisierung und Digitalisierung in den Blick genommen. Kern der vorgeschlagenen Maßnahmen ist, im Interesse der Leistungsberechtigten für ein flexibles Instrumentarium und ausreichende finanzielle Möglichkeiten sowie vor allem für geringere bürokratische Vorgaben für die Jobcenter einzutreten.
DLT Pressemitteilung vom 16.5.2017

DGB Reformkonzept zur geringfügigen Beschäftigung

Als sie eingeführt wurden, war das Ziel klar: Minijobs sollten Langzeitarbeitslosen und Wiedereinsteigern die Rückkehr in den regulären Arbeitsmarkt erleichtern. Diese Hoffnungen haben sich nicht erfüllt. Im Gegenteil: Statt einer “Brückenfunktion“ entfalten die geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse eine “Klebewirkung“. Die Menschen hängen auf ihren Minijobs fest; nur wenige schaffen den Sprung in eine reguläre Teilzeit- oder Vollzeitstelle. Für die Beschäftigten sind Minijobs eine Sackgasse – und oft auch ein Weg in die Altersarmut.
Alle Infos und Hintergründe zum DGB-Reformkonzept