Ausschreibungen Förderprogramme

"Inklusionspreis für die Wirtschaft 2018"

Ab sofort können sich Arbeitgeber mit beispielhaften Maßnahmen zur Ausbildung und Beschäftigung von Menschen mit Behinderung bewerben: Der "Inklusionspreis für die Wirtschaft 2018" prämiert Unternehmen verschiedener Größen, die auf innovative und vorbildliche Weise zeigen, wie Inklusion im Arbeitsleben gestaltet werden kann. Die Schirmherrschaft hat die Bundesministerin für Arbeit und Soziales Andrea Nahles übernommen. Unternehmen können bis zum 15. Oktober 2017 für die Auszeichnung vorgeschlagen werden – oder sich selbst bewerben.
Weitere Informationen und die Bewerbungsunterlagen unter
www.inklusionspreis.de
BMAS Pressemitteilung

Beratungsprogramm "unternehmensWert:Mensch" wird fortgesetzt

Das BMAS Förderprogramm "unternehmensWert:Mensch" wird auch in den kommenden zwei Jahren kleine und mittlere Unternehmen mit passgenauen Beratungsdienstleistungen bei der Entwicklung moderner, mitarbeiterorientierter Personalstrategien unterstützen. Das seit dem 1. Oktober 2015 angebotene Förderprogramm hat bislang mehr als 2.300 Unternehmen erreicht. Das Programm bezuschusst die Kosten der Beratung je nach Unternehmensgröße zu 50 oder 80 Prozent. Die Restkosten tragen die Unternehmen selbst. Die Beratung direkt im Unternehmen kann max. zehn Tage dauern und max. 1.000 Euro pro Beratungstag kosten.
Weitere Informationen auf den Internetseiten von unternehmensWert:Mensch.

Neuer Programmzweig unternehmensWert:Mensch plus

Ab voraussichtlich August 2017 wird das Programm “unternehmens-Wert:Mensch“ (uWM) um den neuen Programmzweig “uWM plus“ erweitert. Im Rahmen von “uWM plus“ erhalten kleine und mittlere Unternehmen die Möglichkeit, in ihrem Betrieb einen Lern- und Experimentierraum zu etablieren, um die Herausforderungen der digitalen Transformation in ihrem Betrieb innovativ gestalten zu können.

ESF-Sozialpartnerrichtlinie “Fachkräfte sichern: weiter bilden und Gleichstellung fördern

Das Bundesprogramm “Fachkräfte sichern: weiter bilden und Gleichstellung fördern (ESF-Sozialpartnerrichtlinie)“ zielt darauf ab, die Sozialpartner und die betrieblichen Akteure bei der Fachkräftesicherung und der Anpassung an den demografischen und technologischen Wandel zu unterstützen. Nachhaltige Weiterbildungsstrukturen sollen in Unternehmen aufgebaut und die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen am Arbeitsmarkt verbessert werden. So soll die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen gestärkt und Beschäftigungsfähigkeit von Mitarbeitern/innen erhalten und gefördert werden. Mit den Maßnahmen sollen insbesondere Beschäftigungsgruppen wie Ältere, Frauen, An- und Ungelernte, zugewanderte Fachkräfte sowie Menschen mit Migrationshintergrund erreicht werden, die bisher unterdurchschnittlich an Weiterbildungsmaßnahmen oder vergleichbaren anderen Aktivitäten teilnehmen.
Der 4. Aufruf zur ESF-Sozialpartnerrichtlinie "Fachkräfte sichern: weiter bilden und Gleichstellung fördern" steht unter dem thematischen Schwerpunkt "Arbeit 4.0 - Zukunft der Arbeit - Fachkräftesicherung für die Arbeitswelt der Zukunft". Zielstellung ist die Entwicklung und Umsetzung von praxisrelevanten Gestaltungs- ansätzen, wie die Herausforderungen der Digitalisierung auf betrieblicher Ebene genutzt werden können. Interessenbekundungen als erster Schritt zur Projektbeantragung können vom 4.09. bis 13.10.2017 beim BVA über ZUWES eingereicht werden. Weitere Informationen zur Schwerpunktsetzung und der Förderaufruf

ESF-Programm zur Eingliederung Langzeitarbeitsloser - Änderung der Förderrichtlinien

Das "ESF-Bundesprogramm zur Eingliederung langzeitarbeitsloser Leistungsberechtigter nach dem SGB II auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt“ hat zum Ziel, arbeitsmarktferne langzeitarbeitslose Leistungsbezieher im SGB II nachhaltig in den allgemeinen Arbeitsmarkt zu integrieren. Erreicht werden soll dies durch gezielte Betriebsakquise durch die Jobcenter, intensives Coaching der Arbeitnehmen/innen nach Beschäftigungaufnahme und durch finanziellen Ausgleich der individuellen Minderleistung an den Arbeitgeber. Da die Teilnehmerzahlen deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben sind, hat sich das BAMS entschlossen, die Förderrichtlinie zu ändern und großzügiger zu gestalten. Unter anderem wird die förderfähige Zielgruppe ausgeweitet und die Förderhöchstgrenze von 1500 Euro pro Teilnehmer für Qualifizierungsmaßnahmen aufgehoben.
Die neue Förderrichtlinie wurde im Bundesanzeiger veröffentlicht. Einen Überblick über die Neuerungen gibt es u.a. in einer Veröffentlichung des Bundesverwaltungsamtes.

Förderrichtlinie “Inklusion durch digitale Medien in der beruflichen Bildung“

Um digitale Medien zum Zweck der Integration behinderter Menschen verstärkt in der beruflichen Aus- und Weiterbildung zu implementieren, fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) innovative Umsetzungsszenarien für die Praxis. In der Begründung heißt es: "Digitale Medien können dazu beitragen, individuelle Bildungspotenziale zu erschließen und vorhandene Qualifikationen mit Blick auf die Erfordernisse des Arbeitsmarktes auszubauen. Die Verbindung beruflicher Aus- und Weiterbildung mit der Nutzung digitaler Medien für Bildungsprozesse bietet erhebliche Potenziale, um Menschen mit Behinderungen in ihren Bestrebungen nach einer selbstbestimmten und selbstständigen Teilhabe am Arbeitsmarkt zu qualifizieren und zu befähigen. Digitale Medien erweitern das Kompetenzprofil und eröffnen Partizipationsmöglichkeiten in wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht."
Förderbekanntmachung: Inklusion durch digitale Medien in der beruflichen Bildung

ESF-Programm Bildungsprämie: Neue Förderkonditionen

Ab Juli 2017 gelten neue Förderkonditionen für das ESF-Programm Bildungsprämie: Weiterbildungsinteressierte können künftig ohne Altersbegrenzung einen Prämiengutschein der Bildungsprämie erhalten. Damit öffnet sich die Bildungsprämie auch für Altersrentner und Pensionäre, die nach dem sogenannten "Flexirentengesetz" einen flexiblen Einstieg in die Rente wählen, sowie für Erwerbstätige unter 25 Jahren. Ausschlaggebend sind allein der Erwerbsstatus (mindestens 15 Stunden pro Woche) und das zu versteuernde Einkommen (nicht mehr als 20.000 Euro bzw. 40.000 Euro bei gemeinsamer Veranlagung). Wer sich weiterbilden möchte, kann ab sofort jedes Jahr die Bildungsprämie erhalten. Bisher war dies nur alle zwei Jahre möglich. Auch der Einsatzbereich des Prämien-gutscheins wurde ausgeweitet: In den meisten Bundesländern können jetzt auch Maßnahmen mit Gesamtkosten von mehr als 1.000 Euro gefördert werden. Darüber hinaus können Prämiengutscheine bis Ende 2020 eingesetzt und bis Ende 2021 abgerechnet werden. Das Bundesprogramm Bildungsprämie richtet sich an Personen mit geringem Einkommen. Die Prämie fördert die individuelle berufsbezogene Weiterbildung unabhängig vom Arbeitgeber, um Menschen dabei zu helfen, ihre beruflichen Ziele zu verwirklichen. Die Förderung beträgt 50 Prozent der Veranstaltungskosten. Sie ist auf maximal 500 Euro begrenzt. Das Programm besteht seit 2008. Bisher sind über 300.000 Gutscheine der Bildungsprämie ausgegeben worden. Weitere Informationen zur Bildungsprämie und zu den Neuerungen:
Internet: www.bildungspraemie.info