Ausschreibungen Förderprogramme

Förderrunde im Programm JOBSTARTER plus ausgeschrieben

Gefördert werden Projekte, die mit Instrumenten des Externen Ausbildungsmanagements die Ausbildungsbeteiligung von Klein- und Kleinstunternehmen in bestimmten Regionen und/oder Branchen erhöhen. Ziel der neuen Förderrichtlinie ist es, die Unternehmen mittels regionaler Projekte so zu beraten und zu unterstützen, dass sie erstmalig in eine eigene Ausbildung einsteigen, eine frühere Ausbildungsbeteiligung wiederaufnehmen oder ihr bestehendes Ausbildungsengagement aufrechterhalten und ausbauen können. Bei der Beantragung und Umsetzung eines Projekts sind in jedem Fall das Spektrum bereits bestehender vergleichbarer Aktivitäten in der Region zu berücksichtigen und die adäquate Einbindung geeigneter Institutionen und relevanter Partner sicherzustellen. Die Unterstützungsleistungen der Projekte umfassen die Einrichtung von Ausbildungs-plätzen, die Bewerbung und Platzierung des Ausbildungsangebots am regionalen Ausbildungsstellenmarkt und bei der Ausbildungsvermittlung der Bundesagentur für Arbeit (BA), die Auswahl geeigneter Bewerber/innen - auch mit Hilfe der Berufs-beratung der BA - bis hin zur Unterstützung bei der Umsetzung einer qualitativ hochwertigen Ausbildung. Für den Starttermin 1. Juli 2018 endet die Einreichungsfrist am 22. Januar 2018 und für den Starttermin 1. Januar 2019 endet die Einreichungsfrist am 25. Juni 2018.
Hier die Details zur Förderlinie "Ausbildung in Klein- und Kleinstunternehmen stärken"
Quelle: G.I.B. Newsletter 354

Rudolf-Freudenberg-Preis 2018

Der Rudolf-Freudenberg-Preis 2018 steht unter dem Motto “Innovative Geschäftsideen und - konzepte“. Mit diesem Schwerpunkt richten sich die bag if und die Freudenberg Stiftung an Inklusionsunternehmen, deren Geschäftsideen und -konzepte sich als innovativ und erfolgreich erwiesen haben und die bereit sind, ihre Erfahrungen an Dritte weiterzugeben. Bewerben können sich Inklusionsunternehmen, deren innovative Geschäftsideen und - konzepte besonders erfolgreich und beispielgebend sind. Die Innovationen können sich z.B. auf Produkte und Dienstleistungen, Marketing- oder Werbestrategien, Personalentwicklungskonzepte, Partnerschaften und Kooperationsformen sowie verschiedene Fördermaßnahmen beziehen. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis erinnert an den Sozialpsychiater Dr. Rudolf Freudenberg, der in der NS-Zeit nach England emigrieren musste und dort der beruflichen Förderung psychiatrischer Patienten wegweisende Impulse gab. Bewerbungsschluss ist der 28. Februar 2018.
Mehr Infos zur Ausschreibung und Bewerbung

BIWAQ: Jetzt auch Projektvorschläge für die digitale Inklusion gesucht!

BIWAQ: Jetzt auch Projektvorschläge für die digitale Inklusion gesucht! Der Aufruf für die neue Förderrunde (2019 - 2022) im Programm "Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier – BIWAQ" ist gestartet. Kommunen können ihr Interesse an einer Teilnahme bis zum 14.12.2017 bzw. 18.12.2017 bekunden. Im Fokus der Förderung stehen zwei Handlungsfelder. Zum einen die “Nachhaltige Integration in Beschäftigung“ und zum anderen die “Stärkung der lokalen Ökonomie“. Gefördert werden Projekte von Kommunen, die stadt- und ortsteilbezogene Maßnahmen umsetzen, um arbeitssuchende Frauen und Männer ab 27 Jahren nachhaltig in den Arbeitsmarkt zu integrieren und die lokale Wirtschaft zu stärken. Die Projekte müssen vor Ort in Kooperation mit Partnern umgesetzt werden. Dazu zählen alle relevanten kommunalen Fachämter wie z. B. Fachbereiche für Stadtentwicklung, Arbeit und Soziales oder für Wirtschaftsförderung. Des Weiteren können das Quartiersmanagement, Migranten-organisationen, Unternehmen, Jobcenter, Wohl- fahrtsverbände oder lokale Vereine als Partner mit einbezogen werden. Für die aktuelle Förderrunde liegt ein besonderer Fokus auf der digitalen Inklusion. Vor dem Hintergrund der Herausforderungen der Digitalisierung in der Arbeitswelt sollen die Förderung digitaler Kompetenzen und die Teilhabe aller Menschen am digitalen Leben in den Projektvorschlägen stärker berücksichtigt werden. Die drei-bis vierjährigen Projekte müssen in einem Zeitraum von Januar 2019 bis Dezember 2022 umgesetzt werden. Dabei beträgt die Fördersumme für den gesamten Förderzeitraum zwischen mindestens 300.000 Euro und maximal 2 Millionen Euro bei einem aufzubringenden Eigenanteil von mindestens 10 Prozent. Weiterführende Informationen zum aktuellen BIWAQ-Aufruf und die Förderrichtlinie finden Sie auf der zentralen ESF-Webseite und auf der Programmwebseite des BMUB. Laufende Projekte der Förderrunde 2015 - 2018 können Sie über die BIWAQ- Projektdatenbank recherchieren.

Arbeiten 4.0-Sofortprogramm unternehmensWert:Mensch plus gestartet

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) unterstützt kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit dem ESF-Förderprogramm “unternehmensWert:Mensch plus“ dabei, die digitale Transformation in ihrem Betrieb innovativ zu gestalten. KMU sind beim Thema Digitalisierung noch zurückhaltend. Das zeigt etwa die Unternehmensbefragung 2017 der Förderbank KfW. Während 80 Prozent der Groß- unternehmen in den nächsten zwei Jahren Digitalisierungsvorhaben eingeplant haben, sind es bei kleinen Unternehmen nicht einmal 30 Prozent. Schwierigkeiten liegen u. a. bei der Anpassung der Unternehmens- und Arbeitsorganisation. Dabei führt die Digitalisierung zu tiefgreifenden Veränderungen in fast allen Branchen, vom Handwerksbetrieb über den Einzelhandel bis zum IT-Unternehmen. Hier setzt das BMAS mit der neuen Programmlinie des Europäischen Sozialfonds (ESF) "unternehmensWert:Mensch plus“ (uWM plus) an, die am 14. September 2017gestartet ist. Diese unterstützt KMU dabei, die Chancen der Digitalisierung zu nutzen und die Gestaltung der digitalen Transformation in Lern- und Experimentier-räumen zu erproben. Lern- und Experimentierräume sollen KMU dabei fördern, Innovations- prozesse in Gang zu setzen. Dabei kann es beispielsweise um Angebote zum mobilen Arbeiten, neue Arbeitszeitmodelle oder den Einsatz von digitalen Assistenzsystemen gehen.

BMAS Förderrichtlinie für betriebliche Experimentierräume

Das BMAS hat die Förderrichtlinie "Zukunftsfähige Unternehmen und Verwaltungen im digitalen Wandel" veröffentlicht. Nachdem Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles bereits im Juni 2017 den Startschuss für die Einrichtung von betrieblichen Lern- und Experimentierräumen gegeben hatte, können nun auch Fördermittel für die Einrichtung neuer Lern- und Experimentierräume beantragt werden. Die Initiative Neue Qualität der Arbeit unterstützt die Entwicklung und Erprobung dieser Innovationen und sichert durch ihre sozialpartnerschaftliche Struktur und die Partnernetzwerke den Transfer dieser Innovationen. Mehr Infos dazu im G.I.B. Newsletter 352 und unter www.inqa.de .

Beratungsprogramm "unternehmensWert:Mensch" wird fortgesetzt

Das BMAS Förderprogramm "unternehmensWert:Mensch" wird auch in den kommenden zwei Jahren kleine und mittlere Unternehmen mit passgenauen Beratungsdienstleistungen bei der Entwicklung moderner, mitarbeiterorientierter Personalstrategien unterstützen. Das seit dem 1. Oktober 2015 angebotene Förderprogramm hat bislang mehr als 2.300 Unternehmen erreicht. Das Programm bezuschusst die Kosten der Beratung je nach Unternehmensgröße zu 50 oder 80 Prozent. Die Restkosten tragen die Unternehmen selbst. Die Beratung direkt im Unternehmen kann max. zehn Tage dauern und max. 1.000 Euro pro Beratungstag kosten. Weitere Informationen auf den Internetseiten von unternehmensWert:Mensch.

ESF-Programm zur Eingliederung Langzeitarbeitsloser - Änderung der Förderrichtlinien

Das "ESF-Bundesprogramm zur Eingliederung langzeitarbeitsloser Leistungsberechtigter nach dem SGB II auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt“ hat zum Ziel, arbeitsmarktferne langzeitarbeitslose Leistungsbezieher im SGB II nachhaltig in den allgemeinen Arbeitsmarkt zu integrieren. Erreicht werden soll dies durch gezielte Betriebsakquise durch die Jobcenter, intensives Coaching der Arbeitnehmen/innen nach Beschäftigungaufnahme und durch finanziellen Ausgleich der individuellen Minderleistung an den Arbeitgeber. Da die Teilnehmerzahlen deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben sind, hat sich das BAMS entschlossen, die Förderrichtlinie zu ändern und großzügiger zu gestalten. Unter anderem wird die förderfähige Zielgruppe ausgeweitet und die Förderhöchstgrenze von 1500 Euro pro Teilnehmer für Qualifizierungsmaßnahmen aufgehoben.
Die neue Förderrichtlinie wurde im Bundesanzeiger veröffentlicht. Einen Überblick über die Neuerungen gibt es u.a. in einer Veröffentlichung des Bundesverwaltungsamtes.

Förderrichtlinie “Inklusion durch digitale Medien in der beruflichen Bildung“

Um digitale Medien zum Zweck der Integration behinderter Menschen verstärkt in der beruflichen Aus- und Weiterbildung zu implementieren, fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) innovative Umsetzungsszenarien für die Praxis. In der Begründung heißt es: "Digitale Medien können dazu beitragen, individuelle Bildungspotenziale zu erschließen und vorhandene Qualifikationen mit Blick auf die Erfordernisse des Arbeitsmarktes auszubauen. Die Verbindung beruflicher Aus- und Weiterbildung mit der Nutzung digitaler Medien für Bildungsprozesse bietet erhebliche Potenziale, um Menschen mit Behinderungen in ihren Bestrebungen nach einer selbstbestimmten und selbstständigen Teilhabe am Arbeitsmarkt zu qualifizieren und zu befähigen. Digitale Medien erweitern das Kompetenzprofil und eröffnen Partizipationsmöglichkeiten in wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht."
Förderbekanntmachung: Inklusion durch digitale Medien in der beruflichen Bildung

ESF-Programm Bildungsprämie: Neue Förderkonditionen

Ab Juli 2017 gelten neue Förderkonditionen für das ESF-Programm Bildungsprämie: Weiterbildungsinteressierte können künftig ohne Altersbegrenzung einen Prämiengutschein der Bildungsprämie erhalten. Damit öffnet sich die Bildungsprämie auch für Altersrentner und Pensionäre, die nach dem sogenannten "Flexirentengesetz" einen flexiblen Einstieg in die Rente wählen, sowie für Erwerbstätige unter 25 Jahren. Ausschlaggebend sind allein der Erwerbsstatus (mindestens 15 Stunden pro Woche) und das zu versteuernde Einkommen (nicht mehr als 20.000 Euro bzw. 40.000 Euro bei gemeinsamer Veranlagung). Wer sich weiterbilden möchte, kann ab sofort jedes Jahr die Bildungsprämie erhalten. Bisher war dies nur alle zwei Jahre möglich. Auch der Einsatzbereich des Prämien-gutscheins wurde ausgeweitet: In den meisten Bundesländern können jetzt auch Maßnahmen mit Gesamtkosten von mehr als 1.000 Euro gefördert werden. Darüber hinaus können Prämiengutscheine bis Ende 2020 eingesetzt und bis Ende 2021 abgerechnet werden. Das Bundesprogramm Bildungsprämie richtet sich an Personen mit geringem Einkommen. Die Prämie fördert die individuelle berufsbezogene Weiterbildung unabhängig vom Arbeitgeber, um Menschen dabei zu helfen, ihre beruflichen Ziele zu verwirklichen. Die Förderung beträgt 50 Prozent der Veranstaltungskosten. Sie ist auf maximal 500 Euro begrenzt. Das Programm besteht seit 2008. Bisher sind über 300.000 Gutscheine der Bildungsprämie ausgegeben worden. Weitere Informationen zur Bildungsprämie und zu den Neuerungen:
Internet: www.bildungspraemie.info