Ausschreibungen Förderprogramme

“Ausbildung der Ausbilder“

Betriebe in Deutschland bilden trotz einer wachsenden Beschäftigtenzahl immer weniger aus. Dieser Entwicklung, die vor allem Klein- und Kleinstunternehmen betrifft, will eine neue JOBSTARTER plus-Initiative entgegenwirken mit dem Ziel, das Ausbildungspotenzial von Klein- und Kleinstunternehmen zu stärken. Die Initiative fördert die Teilnahme von 6.000 Personen aus Klein- und Kleinstunternehmen an Seminaren "Ausbildung der Ausbilder" (AdA), um sie auf die Prüfung im Rahmen der Ausbildereignungsverordnung (AEVO) vorzubereiten. Darüber hinaus werden auch Unterstützungsleistungen für die anschließende Einrichtung und Besetzung von Ausbildungsplätzen finanziert.
Die Antragsfrist endet am 21. Februar 2018.
"Qualifizierung zukünftiger Ausbilder/innen in Klein- und Kleinst-unternehmen"

Förderrunde im Programm JOBSTARTER plus ausgeschrieben

Gefördert werden Projekte, die mit Instrumenten des Externen Ausbildungsmanagements die Ausbildungsbeteiligung von Klein- und Kleinstunternehmen in bestimmten Regionen und/oder Branchen erhöhen. Ziel der neuen Förderrichtlinie ist es, die Unternehmen mittels regionaler Projekte so zu beraten und zu unterstützen, dass sie erstmalig in eine eigene Ausbildung einsteigen, eine frühere Ausbildungsbeteiligung wiederaufnehmen oder ihr bestehendes Ausbildungsengagement aufrechterhalten und ausbauen können. Bei der Beantragung und Umsetzung eines Projekts sind in jedem Fall das Spektrum bereits bestehender vergleichbarer Aktivitäten in der Region zu berücksichtigen und die adäquate Einbindung geeigneter Institutionen und relevanter Partner sicherzustellen. Die Unterstützungsleistungen der Projekte umfassen die Einrichtung von Ausbildungsplätzen, die Bewerbung und Platzierung des Ausbildungsangebots am regionalen Ausbildungsstellenmarkt und bei der Ausbildungsvermittlung der Bundesagentur für Arbeit (BA), die Auswahl geeigneter Bewerber/innen - auch mit Hilfe der Berufs-beratung der BA - bis hin zur Unterstützung bei der Umsetzung einer qualitativ hochwertigen Ausbildung. Für den Starttermin 1. Juli 2018 endet die Einreichungsfrist am 22. Januar 2018 und für den Starttermin 1. Januar 2019 endet die Einreichungsfrist am 25. Juni 2018.
Hier die Details zur Förderlinie "Ausbildung in Klein- und Kleinst-
unternehmen stärken"

Neue Maßnahme der BA: KomBer: Sprach- und Arbeitsförderung

Mit einer neuen Maßnahme fördert die Bundesagentur für Arbeit (BA) die Integration von Migranten/innen in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Die Abkürzung KomBer steht für Kombination berufsbezogener Sprachförderung mit Arbeitsförderung. KomBer verbindet einen Berufssprachkurs mit einer Maßnahme nach § 45 SGB III und soll so dabei helfen, Vermittlungshemmnisse zu beseitigen und die Vermittlung in eine versicherungspflichtige Beschäftigung zu erreichen. Die Maßnahme KomBer wird sukzessive die Angebote von KomPas und Perspektive für Flüchtlinge (PerF) ergänzen beziehungsweise ersetzen. Die Ausschreibungen im Rahmen der Vergabe erfolgen für einen Maßnahmebeginn ab 2018 durch die jeweiligen Arbeitsagenturen und Jobcenter. Als Personal werden pädagogische Fachkräfte, fachliche Anleiter und Integrations-coaches eingesetzt. Die Träger müssen nach der Akkreditierungs- und Zulassungs-verordnung Arbeitsförderung (AZAV) zertifiziert sein und vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) als Träger für berufsbezogene Deutschsprachförderung anerkannt sein. Weitere Informationen:
arbeit für alle e.V.: afa-Info zur Maßnahme KomBer

BMBF - Bundesweite Förderung für Sprachangebote

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert niedrigschwellige Sprachangebote nach dem Konzept von "Einstieg Deutsch" bis Februar 2019 mit jährlich 19 Millionen Euro. Über 260 Träger bundesweit führen "Einstieg Deutsch" bereits durch. “Einstieg Deutsch“ ist ein bundesweites Projekt zur sprachlichen Erstförderung von Geflüchteten. Gemeinnützige Weiterbildungseinrichtungen können Lernangebote nach dem Konzept von "Einstieg Deutsch" durchführen und dafür Mittel beantragen. Der VHS-Bundesverband bietet auf seinem Portal umfassende Informationen zu dem Thema.

JUGEND STÄRKEN: 1000 Chancen – neue Förderperiode startet ab 2018

JUGEND STÄRKEN: 1000 Chancen – das gemeinsame Projekt der Wirtschaftsjunioren Deutschland und des Bundesfamilienministeriums wird verlängert. Auch in den Jahren 2018 – 2019 wird die Zusammenarbeit fortgesetzt.
Link

Rudolf-Freudenberg-Preis 2018

Der Rudolf-Freudenberg-Preis 2018 steht unter dem Motto “Innovative Geschäftsideen und - konzepte“. Mit diesem Schwerpunkt richten sich die bag if und die Freudenberg Stiftung an Inklusionsunternehmen, deren Geschäftsideen und -konzepte sich als innovativ und erfolgreich erwiesen haben und die bereit sind, ihre Erfahrungen an Dritte weiterzugeben. Bewerben können sich Inklusionsunternehmen, deren innovative Geschäftsideen und - konzepte besonders erfolgreich und beispielgebend sind. Die Innovationen können sich z.B. auf Produkte und Dienstleistungen, Marketing- oder Werbestrategien, Personalentwicklungskonzepte, Partnerschaften und Kooperationsformen sowie verschiedene Fördermaßnahmen beziehen. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis erinnert an den Sozialpsychiater Dr. Rudolf Freudenberg, der in der NS-Zeit nach England emigrieren musste und dort der beruflichen Förderung psychiatrischer Patienten wegweisende Impulse gab. Bewerbungsschluss ist der 28. Februar 2018.
Mehr Infos zur Ausschreibung und Bewerbung

innovatio 2019 – Sozialpreis für caritatives und diakonisches Handeln

Der ökumenische Sozialpreis “innovatio“ würdigt alle zwei Jahre die Leistung innovativer Ideen und deren Umsetzung in soziale Projekte. Vielfalt der Ideen, Mut zum Ungewöhnlichen, freiwilliges Engagement, Einsatz für den Nächsten aus christlicher Überzeugung: dies alles zeichnet die Projekte aus, die sichin den vergangenen Jahren um den Sozialpreis “innovatio“ beworben haben. Ausgezeichnet werden die innovativsten Sozialprojekte, die sich drängender Probleme in Deutschland annehmen und zukunftsweisende nachhaltige Handlungsperspektiven eröffnen. Die Projekte können sich mehrmals bewerben. Die Projekte sind schriftlich vorzustellen. Neben einer Beschreibung der Projektidee werden eine Selbstdarstellung und ein Finanzierungskonzept erwartet. Zehn Projekte werden mit jeweils 2.000 Euro prämiert. Der Gewinner des Sozialpreises erhält zusätzlich 8.000 Euro. Zusätzlich wird ein Publikumspreis mit einem Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro vergeben.
Bewerbungen sind bis zum 30. April 2019 möglich.
Alle Infos und die Bewerbungsunterlagen finden Sie auf der Veranstalter-Website .